Sicherheit beim arbeiten auf einem Gerüst

 
Bei vielen Arbeiten an Gebäuden benötigt man ein sicheres Gerüst um an allen Flächen und Kanten zu gelangen. Maurer, Gipser und Maler sind darauf angewiesen zuverlässige Konstruktionen nutzen zu können. Hierbei gilt allerdings Einiges zu beachten! Welche Sicherheitsvorkehrungen unverzichtbar sind und welche Maßnahmen Gefahren vorbeugen, haben wir euch in diesem Artikel prägnant zusammengefasst.
 
 
 

Was ist ein Gerüst oder was zählt zu Gerüsten?

Das Gerüst
Ein Gerüst ist eine Baukonstruktion die in ihrer Form der Breite, Länge und Höhe verstellbar bleibt. Dieses Konstrukt wird an der Einsatzstelle von geschultem Fachpersonal, nach Plan aufgebaut, ordnungsgerecht genutzt und nach getaner Arbeit wieder in gut transportierbare Einzelteile auseinandergebaut. Grundlegend unterscheidet man zwischen dem Schutzgerüst und einem Arbeitsgerüst. Wie die Namen vermuten lassen dient das Schutzgerüst zur Absicherung des Baugeländes, während das Arbeitsgerüst das Bearbeiten einer Fassade möglich macht oder allgemein den Hausbau/ Sanierung unterstützt. Es gibt drei Ansprüche die das Gerüst erfüllen muss, um als sicher zu gelten:
- Standsicherheit
- Sicherer Zugang auf das Gerüst
- Speziell angebrachte Einrichtungen sollten Sturz vermeiden können
 
 
 

Welche Gefahren möchten wir vermeiden

Vermeiden möchte man vor allem die Gefahren von Sturz oder anderen diversen Verletzungen, die während der Arbeit auf dem Gerüst zu Stande kommen könnten. Sowie den Schutz der Passanten.
 
 
 

Welche Vorkehrungen trifft man, was ist hierbei wichtig und wie können tatsächlich Gefahren vermieden werden?

Die wichtigsten Vorkehrungen
Vorkehrungen, um diesen Schutz und diese Sicherheit gewährleisten zu können, sind gut strukturierte Pläne und die ordentliche Dokumentation. Dies erfolgt in der Erfassung eines Montageplans. Dieser sogenannte Montageplan beinhaltet eine detaillierte Beschreibung über die Vorbereitungsmaßnahmen, den Auf-, Um- und Abbau des Konstrukts. Darin beschrieben werden Maße und die Bauart des Gerüstes, Abstände z.B. Zum Gebäude oder zur Traufe. Ebenfalls dokumentiert sind die Zugänge, Verankerungen, Abstützungen oder Abspannungen bei freistehenden Gerüsten sowie Sturz-Schutzmaßnahmen. Viele weitere Details wie die Absperrungen des Gefahrenbereichs während Montagearbeiten oder wichtige Einflüsse der Bauumgebung werden ebenfalls in diesen Plan mitberücksichtigt. Diese Dokumentation muss stetig die Bauherren oder die Aufsichtsperson der Baustelle vorliegen sowie allen Mitarbeitern, die auf diesem besagten Gerüst arbeiten. Auch eine Gebrauchsanweisung mit allen wichtigen Kontaktdaten zum Hersteller müssen gegeben sein.

Weitere unverzichtbare Schutzmaßnahmen werden eingehalten in dem die Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt und eingehalten wird. Die Rangfolge bei der Sicherheitsführung ist wie folgt:
Vor allem die technischen Möglichkeiten müssen fachgerecht gegeben sein. Auffangeinrichtungen und Montagegeländer oder Schutznetze können Leben retten sowie persönliche Schutzeinrichtungen wie Helme mit Kinnriemen DIN EN 397. Für die Fälle der Fälle ist eine Ausrüstung zur Rettung gestürzter Facharbeiter, sowie spezielle Schulungen gegeben

Nicht zu unterschätzen und häufig der beste Weg zu Prävention gefährlicher Unfälle ist die deutliche und klare Kommunikation.
 
 
 

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