WEISSPUTZ - RICHTIG UND WICHTIG

 
 
Im Folgenden gehen wir auf das Thema Weissputz ein. Was ein Weissputz ist und was ihr dabei dringend beachten solltet, haben wir euch kurz und knapp in diesem Beitrag zusammengefasst. Das hier ist allerdings nur ein kleiner Bruchteil des ganzen Themas und dient nur als kleine Einführung in diesen Bereich.
 
 

WAS IST EIN WEISSPUTZ?

Ein Weissputz ist ein Putzmörtel, der auf der Basis von Gips hergestellt wird. Er ist ein weicher und stoßempfindlicher Untergrund, daher sehr empfindlich. Die Arbeit sollte dringlichst von einem Fachmann ausgeführt werden. Die gewünschte Qualität in seiner Ausschreibung bestimmt im Normalfall der für das Projekt engagierte Architekt. Auf diesem Weissputz finden alle Arten von Beschichtungen, wie zum Beispiel Tapeten oder Farben Anwendung.
 
 

WAS IST BEI NEUANBRINGUNG EINES WEISSPUTZES ZU BEACHTEN?

Wichtig ist die richtige Qualitätsstufe auszuschreiben. Empfehlenswert zur Problemvermeidung ist zum einen das Vorabklären der zukünftigen Beleuchtungsverhältnisse im Nutzungszustand. Darauf aufgebaut wird das die Qualitätsstufe der Putzoberfläche definiert. Wäre eine solche Einschätzung nicht möglich, wird mit einer höheren Qualitätsstufe geplant, um mit aller Sicherheit vorzugehen. Adäquat muss die Beschichtungsqualität zur Putzoberflächen-Qualität ausgeschrieben werden. Ist eine Steiflicht-Tauglichkeit gefordert muss die Ebenheits-Toleranz objektbezogen festgelegt werden. Eine Nichtbeachtung von Verformungen der Betondecken und Einfederungen der Deckenlager können folgend immense Schäden verursachen.
 
 

VERMEIDUNG VON SCHADENSURSACHEN

 
  • Über Wochen hohe Raumluftfeuchtigkeit im Neubau sollte vermieden werden
    • Das Raumklima während der Ausbau-Phase muss streng beachtet werden
    • Der Bauherr (oder sein fachkundiger Vertreter) ist für eine regelmäßige Lüftung der Neubauten verantwortlich