TAG DER FARBE

 
 
Heute am 21. März feiern wir den Tag der Farbe. Ein spannendes und vor allem großes Themenfeld, mit dem wir uns alle früher oder später einmal beschäftigen oder beschäftigt haben. Die Geschichte der Farbe reicht ca. 30.000 Jahre in die Vergangenheit und hat sich mit uns als wachsende Gesellschaft stetig verändert. Wir nehmen dich heute mit und tauchen mit euch in den Farbeimer, in die Welt der Farben und geben euch einige Tipps zur Farbgestaltung deines Eigenheims.
 
 
 

Definition Farbe

Was versteht man unter dem Ausdruck Farbe?
Unter Farbe versteht man ein durch das Gehirn und Auge vermittelter Sinneseindruck, der durch elektromagnetische Strahlung (Licht) hervorgerufen wird. Die Farbwahrnehmung entsteht hierbei nicht nur durch die Lichtwirkung, auch durch die Beschaffenheit der Augen. Man unterscheidet in Lichtfarben (RGB) und in Druckfarben (CMYK).
 
 

Aus was bestehen Farben?

Woraus besteht Farbe, historischer Exkurs
Farben, mit denen wir malen oder streichen bestehen aus Pigmenten, ein feinpulvriges Pulver aus unterschiedlichen Mineralien. Schon während der Steinzeit entdeckten Menschen, dass Steine, Pflanzen oder kleine Tierchen wie Schnecken farbliche Substanzen abgeben, mit denen sich super Höhlen bemalen ließen. Durch den zunehmenden Mangel an Rohstoffen veränderte sich allerdings die Gewinnung und Erstellung der Farbe stark. Damals war die Farbherstellung sehr aufwendig und zeitintensiv. Viele Farben galten als sehr kostbar und waren nur Adligen vorbehalten, wie Beispielsweiße das Blau des Lapislazuli. Eine klare und kräftige blaue Farbe die aus den Mineralien des Gesteins gerieben wurde. Erst seit dem 18. Jahrhundert nutzt man synthetische Farben. Dadurch hat sich die Anzahl der möglichen Farben stark erhöht. Farben wie wir sie heute kennen bestehen aus Pigmenten, Bindemittel, Lösemittel, Füllstoffen und Wasser. Das Bindemittel sorgt für die notwendige Haftung und hält die Farbe zusammen. Die Füllstoffe geben der Farbe das gewünschte Aussehen. Wasser und Lösemittel sorgen für einen feinen Farbauftrag. Hauptsächlich werden bei der Farbherstellung anorganische Substanzen genutzt (Gesteine, Erde oder Kristalle). Im seltenen Fall aber auch organische (Tiere, Insekten und Pflanzen).
 
 

Welche Arten von Farbe gibt es?

Worin bestehen die Unterschiede
Wie auch schon in der Definition erwähnt kann man zum einen zwischen CMYK und RGB unterscheiden. Dabei gibt es die in additive Farbmischung, hier wird mit jedem Zusatz von Farbe das Mischergebnis heller (also RGB) und die subtraktive Farbe, wo die Farbe pro Zusatz immer dunkler wird (CMYK). Von den Primärfarben leitet sich alles ab. Das sind die Grundfarben Rot, Gelb und Blau. Mischt man diese Farben paarweiße entstehen die Sekundärfarben, wie zum Beispiel aus Rot und Gelb, Orange entsteht usw. Vermischt man alle diese Sekundärfarben erhält man Schwarz. Die aus den Sekundärfarben entstehenden Teritärfarben gelten als sehr natürlich und werden gerne für Landschaftsbilder genutzt. Kräftige Kontraste und eine gute Fernwirkung erhält man durch die Kombination der Komplementärfarben, wie Rot und Grün, Orange und Blau oder Violett und Gelb. Dies sind Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen (Komplementärkontrast). In der Farblehre unterscheidet man noch einige Faktoren mehr.
 
 
 

TIPPS ZUR IDEALEN RAUMWIRKUNG

 
 
Maler wissen um die unterschiedlichen Raumwirkungen bei der Anwendung von Farbe oder auch Tapeten. Die wichtigste Frage, die ihr euch dabei stellen solltet, wäre, welche Wirkung ihr erzielen möchtet. Soll der Raum entspannend wirken und ein Ruhepol sein, soll er Energie fördern und mich aktiv machen oder soll er einfach nur groß, hell und weit wirken?
 
 

Süd- und West-Lage

Sonnige Zimmer
Bei Räumen, die in Süd-West-Lage liegen fließt viel warmes Sonnenlicht in die Zimmer. Helle, kühle Farben wie blau oder grau dämpfen das Licht etwas ab, entspannen den Raum und verleihen ihm Größe. Ein kühles Blau oder ein leichtes, helles Türkis lassen unsere Augen in die Ferne schweifen, das sorgt für die Weite und die Vergrößerung der Räumlichkeiten.
 
 

Nord- und Ost-Lage

Wo Sonne fehlt, sorgt Farbe für Licht
In Nord- und Ost-liegenden Zimmern hingegen muss man für Freundlichkeit und Sonnenlicht sorgen. Diese Zimmer bekommen nur sehr wenig echtes Licht ab und wirken dadurch schnell drückend und dunkler. Mit einem satten Orange oder fröhlichen Gelb kann man dem entgegenwirken. Nutzt hier also Farben die Wärme und Helligkeit vermitteln. Falls ihr euch allerdings für eine dunkle Farbe entscheidet, nutzt die Wirkung der Texturen und nehmt eine glänzende Wandfarbe. Diese wird das anfallende Licht reflektieren und dem Raum trotz der dunkleren Nuancen eine gewisse Weite verleihen. Hier können auch Accessoires wie die Platzierung eines großen Spiegels helfen.
 
 

Kleine Räume

Für Größe sorgen
Habt ihr generell kleinere Räume, haltet euch an helle Farben. Puder, Weiß, Pastellfarben oder ein zartes Beige. Entscheidet euch für eine Farbe und streicht die Decke im hellsten Ton der Farbe, die Wände eine Nuance dunkler und die Türen und Leisten im dunkelsten Ton Ihrer ausgewählten Farbe. Das bringt Ruhe in das Zimmer und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Mit passenden Details wie Stuck an der Decke oder aufwendig verzierte Leisten sorgen Sie für einen edlen und hochwertigen Look.
 
 

Atmosphäre schaffen

Mutig sein!
Wenn ihr ordentlich für Atmosphäre in eurem Heim sorgen möchtet, dann spielt mit Farben und verleiht mit Kontrasten Tiefe. Seid mutig und nutzt die Wirkung der Komplementärfarben. Deckenleisten, Rahmen dürfen sich deutlich von der Wandfarbe abheben. Mit Farbe oder Tapete könnt ihr auch für unterschiedliche Texturen sorgen, wie das Zusammenspiel von samtigen und matten Flächen.
 
 
 
 
 

Euch fehlt die Kreativität, ihr hängt an einer Entscheidung oder du brauchst einfach mal eine kompetente Beratung, dann rufe uns gerne an. Unser Malermeister unterstützt euch gerne in Ihrem Projekt.