GIPS ANMISCHEN

 
 
Gips ist ein echter Allrounder. Ob Reparaturen, zur Errichtung von Wänden, arbeiten an Fassaden oder zum Erstellen echter Kunstwerke. Welcher Gips für dein Projekt das richtige ist und worauf man grundsätzlich bei dem Anmischen von Gips achten sollte, bringen wir dir in diesem Blogbeitrag heute näher.
 
 
Zunächst einmal solltest du dir die Frage stellen, was genau du tun möchtest. Denn Gips ist nicht gleich Gips. Möchtest du flächig arbeiten an Wänden oder der Decke, dann brauchst du einen Flächengips. Den Standard Gips nutzt man als Bindemittel für den Innenausbau. Mit Ihm lassen sich super Risse oder Dübellöcher verschließen. Der ideale Baustoff für Bastelarbeiten oder künstlerische Tätigkeiten ist der Modelliergips. Stuckgips ist hingegen gröber und bleibt länger weich. Besonders gut eignet sich diese Variante zur Erstellung von Ornamenten. Für Fassadenarbeiten und zur Erstellung von Mörtel nutzt man hauptsächlich den Putz-Gips.
Doch egal für welchen Gips du dich am Ende entscheidest, das Anmischen passiert im Normalfall immer auf die gleiche Art und Weise.
 
 
Das richtige Mischverhältnis zu ermitteln ist die nächste kleine Hürde, die allerdings grundlegend ist, um die Funktion des Materials sicherzustellen. Wichtig ist das richtige Verhältnis zu finden, dieses lässt sich meist schon der Verpackung entnehmen. Folgt dieser Schritt für Schritt. Wasser und Gips müssen zum richtigen Anteil vorhanden sein, um das ideale Ergebnis zu erzielen. Achtet auch darauf immer nur so viel Gips wie tatsächlich nötig anzumischen. Als Werkzeuge können euch hier eine Waage und ein Messbecher behilflich sein. Die beiden Grundstoffe sollten auch in etwa dieselbe Temperatur haben.
 
 
Nach den ganzen Vorbereitungen wird nun der Gips zügig dem Wasser unter ständigem Rühren beigemischt. Zur Entfernung unerwünschter Luft zwischen Wasser und Gips, gilt es den befüllten Eimer einmal ordentlich zu schütteln, sonst könnten unschöne Gipsknollen entstehen. Rührt schnell, um die Bindung auf dem Grund des Gefäßes rechtzeitig zu vermeiden.
 
 
Das sogenannte Sumpfen ist der nächste Step. Ist der Gips ordentlich angerührt und mit dem Wasser zu einer homogenen Masse geworden, lasst das Ganze für ca. 1 Minute ruhen. Anschließend wird nochmal kräftig gerührt. Nehmt euch gutes Werkzeug zur Hand. Für größere Mengen bietet sich auch einen Rührquirl für die Bohrmaschine an. Wie lange gerührt werden muss, hängt vom Gips ab (ca. zwischen 2-4 Minuten). Jetzt gilt es die Masse innerhalb 5-10 Minuten zu verarbeiten. Nach schon 15-20 Minuten kann man den Gips schon nicht mehr anwenden.