DIE SPACHTEL

 
 
Die Grundausstattung jedes Handwerkers und vor allem des eines Gipsers oder Malers ist die Spachtel. So schlicht und einfach sie daherkommt, so vielseitig ist sie. Für jedes Aufgabenfeld gibt es das passende Spachtelwerkzeug. Somit ist als erstes zu überlegen welchem Einsatzzweck sie dienen soll und auf welcher Grundlage findet sie Anwendung. Man unterscheidet in Malerspachtel, Fugenspachtel, Japansspachtel, Universalspachtel, Zahnspachtel, Breitspachtel, Stoßspachtel, Eckenspachtel sowie den Stuckateurspachtel. Jede Variante erfüllt einen anderen Zweck. Grundsätzlich ist dieses Werkzeug allerdings dafür da um Unebenheiten, Risse oder Löcher zu füllen und zu glätten. Spachtelwerkzeug wird dazu genutzt Masse zu verteilen, zu formen oder aber auch Farbreste, Tapeten oder Teppichfließen zu entfernen. Unser Stuckateurspachtel zum Beispiel, zeichnet sich durch eine kleine Kelle und die Verbindung in S-Form zum Griff aus. Diese Variante wird dafür genutzt, um sauber Kanten anzulegen oder auch dekorative Elemente auszubessern.
 
 
Spachtel unterscheidet man in vier unterschiedlichen Qualitätsstufen. Um effektiv und ökonomisch arbeiten zu können, muss die Qualitätsstufe vorher definiert werden. Welche Stufe zu nutzen ist hängt am Ende von der Weiterverarbeitung ab.
 
 
 

DIE QUALITÄTSSTUFEN

 
 

Qualitätsstufe 1

Grundverspachtelung
Die Basis- oder Grundverspachtelung sollte alle Risse und Löcher beseitigen. Grate oder Kanten dürfen jedoch sichtbar bleiben.
 
 

Qualitätsstufe 2

Standardverpsachtelung
Nach Anwendung der Standardverspachtelung sind keine Reifen und Grate mehr vorhanden. Die Porenbildung oder sichtbare Übergänge sind allerdings vollkommen in Ordnung.
 
 

Qualitätsstufe 3

Porenfreier Auftrag
Hier dürfen keinerlei Grate oder Vertiefungen mehr sichtbar sein. Es gilt ein porenfreier und gleichmäßiger Auftrag.
 
 

Qualitätsstufe 4

Vollverspachtelung
Die Ansprüche an eine ebene, vollständig geglättete Fläche muss bei einer Vollverspachtelung vollkommen erfüllt sein.