Tag des deutschen Bieres

 
 
Wir bei der Firma Lanz nehmen Bier sehr ernst. Es begleitet uns durch die Feiertage, in den Feierabend bis hin zum Biergarten im Frühling. Es gibt genug Gründe, um mit einem kühlen Blonden anzustoßen und wenn nicht dann sorgen wir dafür – Denn heute liebe Leser ist Tag des deutschen Bieres und dem Reinheitsgebot!
 
 
 

"PROST"

 
 
Wir nehmen Sie heute mit in die historischen Hintergründe, um der ganzen Saufparade auch ein wenig Stil zu verleihen. Also was ist das Reinheitsgebot, woher kommt es und warum existiert es?

Kurzer Exkurs zur Geschichte des Bieres. Bier existiert schon seit etwa 6000 Jahren und wurde zufällig entdeckt/ erstellt. Im frühen Mittelalter brauten vor allem Mönche Bier, da sie so besser durch mehrwöchige Fastenwochen kamen. Erst später entdeckten auch Kaufläute, Landwirte und Händler den Genuss des Bieres. Seither sorgt Bier für Zusammenkünftige und lustige Abende.
 
 
 

Reinheitsgebot

 
 
Dieses gibt es seit dem 20 Jahrhundert und beschließt, dass Bier allein aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen darf. Jahrhundert alte Regelungen und Vorschriften machen daraus ein echtes deutsches Kulturgut. Die erste Protokollierung über das Reinheitsgebot, fand am 4. März 1918 im bayrischen Landtag statt. Die Bezeichnung setzte sich langsam durch und trat erst 1950 während eines Streits bezüglich gesüßter Biere, die aus anderen Bundesländern, nach Bayern importiert wurden in die Öffentlichkeit. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem bayrischen Brauerbund und der bayrischen Staatsregierung durften zuckerhaltige Biere, nicht mehr als Biere bezeichnet werden. Anfangs wurde nur vom bayrischen Reinheitsgebot gesprochen, was sich 1960, durch die Bestrebungen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft änderte. Seit 1995 findet nun am 23 April der Tag des deutschen Bieres statt. Mit diesem Tag möchte die Brauwirtschaft an das Reinheitsgebot erinnern. Dieses Datum wurde gewählt, weil an diesem besagten Tag 1516 für das Herzogtum Bayern eine neue Landesordnung erlassen wurde, die eine Textpassage enthält, auf die sich meistens bezogen wird, wenn vom Reinheitsgebot die Rede ist.

Wir wollen auch sonderlichen, das füran allenthalben in unnsern Steten, Märckten und auf dem Lannde, zu kainem Pier merer Stückh, dann allain Gersten, Hopffen unnd Wasser, genommen und gepraucht sollen werden.