DIE GESCHICHTE DES STUCKATEURS

 
 
Bereits aus der Zeit von 2000-900 vor Christus sind von den Assyrern in Vorderasien Stuckornamente erhalten. Die Ägypter, die Griechen und die Römer setzten die Kunst des Stuckateur-Handwerks auch bekanntlich häufig ein. Lange Zeit verging und die Handwerkskunst kam erst wieder zur italienischen Renaissance hervor, wo man gewillt war, die Antike Kunst nachzuahmen. Der Stuck feierte dann über die historische Zeit des Barocks und Rokoko seinen größten Erfolg. Die gewünschten Ornamente und Künste machten aus dem damaligen Handwerker, richtige Profis. Anwendung fanden diese Arbeiten vor allem in Kirchen, Klöster, Schlösser oder Burghäuser. Im Klassizismus gingen die Stuckarbeiten fast ganz zurück und tauchten dann langsam bis zur Industrialisierung wieder auf. Die industrielle Entwicklung und die gestiegenen bautechnischen Anforderungen haben in den letzten Jahrhunderten zu großen Veränderungen geführt. Es kamen neue Tätigkeitsfelder hinzu wie, Trockenbau mit vorgefertigten Bauelementen oder baulicher Wärmeschutz. Die Zeit machte diesen traditionellen Handwerksberuf so vielseitig.
 
 

Aber welche Aufgaben und Tätigkeiten führt ein Gipser oder Stuckateur heut zu Tage tatsächlich aus? Wir haben euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen!